Blick in die Innenstadt Monheim vom oberen Torturm

Rehau

Lage / Entfernung (zur Stadt): nordwestlich / ca. 6 km von Monheim

Einwohner: ca. 250

Ortssprecher: Markus Mayinger

Geschichte:

Rehau gehört seit dem 01.01.1975 zur Stadt Monheim. Eine Urkunde aus dem Jahre 1329 besagt, dass Graf Berthold zu Marstetten und Graisbach dem Kloster Kaisheim seine zwei Eigenleute Marquardt und Heinrich, des alten Meisters Heinrich Söhne, von Rechhave (Rehau) überlässt. Die Marschälle Hans und Heinrich von Pappenheim verkauften im Jahre 1341 ihr Zehentrecht zu Rehau an einen Donauwörther Bürger namens Hans Nüsslein.

Das Wappen des Stadtteils Rehau

Beschreibung des Wappens: In Blau zwei gekreuzte goldene Abtstäbe, unten belegt mit einem silbernen Reh.

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen: Die gekreuzten Abtstäbe weisen darauf hin, dass aus der Gemeinde Rehau zwei Äbte des Benediktinerklosters Münsterschwarzach hervorgingen. Der 1943 gestorbene Abt Plazidus Vogel, der Ehrenbürger der Gemeinde war und der 1959 gewählte Abt Bonifaz Vogel, ein Neffe des Abtes Plazidus. Das liegende Reh versinnbildet den Namen der Gemeinde. Die Farben Blau und Gelb nehmen gleichzeitig auf das Wappen der Grafen von Graisbach Bezug, die im Mittelalter Grundherren des Ortes waren.

Wappen zum Download (1,9 MB)

Naturdenkmal Steinbuck

Vor dem südlichen Ortseingang von Rehau liegt in etwa 550 m ü. NN eine Jurascholle.

GPS-Ortung: N: 48°52.867´; E: 010°51.250; Höhe: 550m ü. NN

Schutzstatus: Naturdenkmal

Dieses Naturdenkmal liegt mit einer Fläche von etwa 2,5 ha inselartig zwischen den Ries-Trümmermassen im Norden und den Monheimer Höhensanden im Süden. Dabei handelt es sich um eine Weißjurascholle, die aus riffbildenden Kalkschwämmen und –algen aufgebaut ist, wobei dolomitisierte Blöcke eingelagert sind. Der sogenannte "Griesfelsen" (auch Hexenstüberl genannt) weist auflässige Abbaue von Dolomit auf. Ursprünglich waren dies drei Felsen, welche vor dem zweiten Weltkrieg leider abgesprengt und zum Wegebau verwendet wurden. Es blieb nur noch einer der drei Felsen stehen (der Griesfelsen / das Hexenstüberl), wobei von diesem auch die Spitze abgesprengt wurde. Das Naturdenkmal ist dauernd zugänglich.

Rehau SteinbuckBrunnen in Rehau