Blick in die Innenstadt Monheim vom oberen Torturm

Ried

Lage / Entfernung (zur Stadt): (süd)östlich / ca. 3 km von Monheim

Einwohner: ca. 30

Ortssprecher: Richard Betker

Geschichte:

Die Gegend um Ried war schon sehr früh besiedelt, was zahlreiche Funde aus der Kelten- und Römerzeit beweisen. Im Mittelalter gehörte Ried zur Grafschaft Graisbach. Später befand sich der Ort größtenteils im Besitz des Benediktinerinnenklosters Monheim.

Das Wappen des Stadtteils Ried

Beschreibung des Wappens: In Rot mit unten blauem Winkel ein durchgehender silberner Schragen; im oberen Winkel die silberne Krümme eines Bischofsstabes, im unteren ein liegender silberner Halbmond.

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen: Für die geschichtliche Entwicklung von Ried ist die Zugehörigkeit des Ortes zur alten Vogtei Monheim wichtig gewesen; dieser Vogtgerichtsbezirk war Lehen der Bischöfe von Eichstätt, als Lehensleute fungierten dort die Grafen von Oettingen. Zur Darstellung dessen wurde das Oettinger Kennzeichen (Schragen = Andreaskreuz) mit dem bischöflichen Symbol (Krümme des Bischofsstabes) und dem auf Monheim weisenden Halbmond der unteren Schildhälfte verbunden. Letzterer war das Abzeichen der Stadt Monheim, die Hauptort der Vogtei bildete.

Wappen zum Download (1,6 MB)

Brunnen in Ried