Blick in die Innenstadt Monheim vom oberen Torturm

Kölburg

Lage / Entfernung (zur Stadt): südöstlich / ca. 4 km von Monheim

Einwohner: ca. 130

Ortssprecher: Herbert Kappler

Geschichte:

Kölburg ist seit 1978 der Stadt Monheim zugehörig. Das kleine Dorf entstand als Rodungssiedlung des Benediktinerinnenklosters Monheim um das Jahr 1200 und durch eine Teilrodung des Klosters Kaisheim im 13. Jh. Urkundlich ist das Dorf erstmals im Jahre 1293 als Colburch erwähnt.

Das Wappen des Stadtteils Kölburg

Beschreibung des Wappens: In Schwarz eine goldene Ölflasche, aus der drei goldene Ähren wachsen, beseitet von je zwei silbernen Kreuzchen.

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen: Kölburg gehörte zur sog. Vogtei Monheim, deren Ortschaften in enger Beziehung zu dem St. Walburg-Kloster Monheim standen. In weltlich-staatlicher und kirchlicher Hinsicht waren die Bindungen zwischen Kloster und Vogtei-Orten sehr stark. Daneben hatte in Kölburg schon seit dem 13. Jh. das Kloster Kaisheim Grundbesitz. Im Wappen wird dies durch das Walburg-Symbol (Ölflasche) dargestellt, das von vier kleinen Kreuzen, die aus der Kaisheimer Klosterheraldik überliefert sind, umgeben ist. Die Ähren weisen als Landwirtschaftssinnbild auf die wirtschaftliche Struktur der Gemeinde in Vergangenheit und Gegenwart hin.

Wappen zum Download (1,6 MB)

Brunnen in Kölburg