Farbig gestaltete Decke mit barocker Stuck- und Freskoverzierung in einem hellen Raum mit weißen Wände, vielen Fenstern und moderner an der Decke hängender Beleuchtung.

Zwischen landesherrschaftlichen Schutz und kommunaler Ablehnung – die Geschichte der Monheimer Juden zwischen 1697 und 1741

Farbig gestaltete Decke mit barocker Stuck- und Freskoverzierung in einem hellen Raum mit weißen Wände, vielen Fenstern und moderner an der Decke hängender Beleuchtung.

Themenführung mit Stadtführer Rainer Keßler

Monheim war im 18. Jahrhundert im Herzogtum Pfalz-Neuburg die Gemeinde mit dem höchsten Anteil jüdischer Hausbesitzer. Die Themenführung will das Leben dieser Familien in einer katholischen Kleinstadt erfahrbar machen – anhand von Namen, Orten und Geschichten.

Beginnend im Sitzungssaal des Monheimer Rathauses mit der imposanten Stuckdecke als eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Kultur, soll zunächst das Leben und Wirken der Monheimer Juden in einem Vortrag verdeutlicht werden.

Im anschließenden Rundgang durch die Altstadt werden Häuser aufgesucht, in denen nachweislich jüdische Familien lebten und wirtschafteten sowie ihren religiösen Gebräuchen nachgingen. Dabei wird erkennbar, wie Menschen ihren Platz in einer Gesellschaft behaupten mussten, die ihnen misstrauisch, mitunter feindlich gegenüberstand.

Es soll dabei ein konkretes, quellengestütztes Bild jüdischen Lebens in einer schwäbischen Kleinstadt entstehen.

Datum: 20.09.26
Uhrzeit: 14:00 bis 16:00 Uhr
Infotelefon: 09091/909152
Hinweis Familienfreundlich

Kartenbestellung

Tourist-Information Stadt Monheim
Marktplatz 23
86653 Monheim
Tel.: 09091/9091-51
Fax: 09091/9091-44

Preis

5,- Euro
Max. 25 Personen

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Marktplatz
86653 Monheim
Tel.: 09091/9091-0

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