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Problematik des Karstgebietes
Da die anzuschließenden Gemeinden (Monheim, Rögling u. Tagmersheim) im wasserwirtschaftlich sensiblen Karstgebiet des Landkreises Donau-Ries liegen und hier das Niederschlags- und Oberflächenwasser nahezu ungefiltert in das Grundwasser versickert, wurde vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth vorgeschlagen, die neue Membrantechnologie beim Kläranlagenbau einzusetzen.
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Das Pilotprojekt "Schutz Gailachtal"
soll demnach ausreichenden Gewässerschutz auch hinsichtlich des Grundwassers an dem wasserwirtschaftlich sensiblen Standort gewährleisten. Hauptansatzpunkt ist dabei weitestgehende Reinigung des Abwassers und Mischwassers. Um eine derartige Reinigungsleistung ermöglichen zu können, wurden beim Bau der Kläranlage innovative Techniken der Abwasserbehandlung eingesetzt:
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Ausführlichere Details zum Pilotprojekt Abwasserentsorgung im Gailachtal erhalten Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft.
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Kosten/ förderung
Die Gesamtkosten der Kläranlage schlugen mit ca. 7,5 Millionen Euro (inklusive Neben-kosten) zu Buche. Davon entfielen bereits
34,3 % auf den Kostenanteil für die Membranbelebungsanlage. Da es sich um die erste Membranbelebungsanlage Bayerns handelte, das Abwasser bestmögliche Reinigungsqualität erfährt (vgl. "Badewasser-Qualität") und der Freistaat an diesem innovativen Projekt ein besonderes Interesse hatte, erhielt die Stadt Monheim einen Zuschuss vom Freistaat in Höhe von ca. 5,8 Mio. Euro (= 85% der zuwendungsfähigen Kosten).